Betriebsunterbrechungsversicherung

Bezeichnung für Versicherungssparten und –arten, die Schäden durch das Ausbleiben von Erträgen ersetzen. Sie sind weitgehend nach dem Muster der Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherung ausgerichtet. Die Unterschiede bestehen vor allem im Umfang der versicherten Gefahren und in speziellen Sonderregelungen. Im einzelnen sind zu nennen:

– Klein-Betriebsunterbrechungs-Versicherung (KBU),
– Mittlere Feuer- Betriebsunterbrechungs-Versicherung,
– Technische Betriebsunterbrechungsversicherung,
– Kranken-Betriebsunterbrechungsversicherung*,
– Tierseuchenversicherung.

Quelle: Gabler Versicherungslexikon, 1994

*Praxisausfallversicherung (Kommentar des Verfassers)

Quelle: Gabler Versicherungslexikon, 1994

Betriebsschließungsversicherung

Besondere Form der Betriebsunterbrechungsversicherung, die sich selbständig für Betriebe der Lebensmittelverarbeitung, insbesondere Fleischereibetriebe, entwickelt hat. Die Betriebsschließungsversicherung deckt den Ausfallschaden, der dadurch entsteht, dass eine Behörde den Betrieb im Rahmen der gesetzlichen Befugnisse zur Seuchenbekämpfung schließt.